Labordiagnostik / Stuhldiagnostik

Viele Erkrankungen schlagen sich in der Zusammensetzung des Bluts nieder. Deshalb ist das Blut ein wichtiges Untersuchungsmedium. Zudem ist sowohl die venöse als auch die kapillare Blutentnahme (z. B. aus der Fingerspitze) für die Mehrzahl der Patienten schmerzarm.

Stuhl wird in der Inneren Medizin am häufigsten auf Blut untersucht, um Blutungsquellen im Dickdarm wie Polypen oder Tumoren auszuschließen. Die Stuhluntersuchung geschieht mit einfachen Schnelltests. Aufwendiger ist die mikrobiologische Stuhldiagnostik bei Verdacht auf Salmonellen- oder Wurmerkrankungen sowie die klinisch-chemische Stuhldiagnostik bei vermuteter Malabsorption, d. h. unvollständiger Nährstoffaufnahme im Darm. In beiden Fällen muss eine kleine Stuhlprobe in einem Plastikröhrchen an ein Speziallabor versandt werden.

Bei vielen Erkrankungen ist eine Stuhluntersuchung (Stuhldiagnostik) nötig, bei der eine möglichst frische Stuhlprobe unter einer bestimmten Fragestellung analysiert wird.